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GTEV D ́NEUBURGLER VAGEN E.V
DATENSCHUTZORDNUNG

(STAND: 13.10.2021)

1. Grundsätzliches

1.1. Gesetzliche Grundlagen

1.2 Begriffsbestimmungen

1.3 Zulässigkeit der Datennutzung

2. Erhebung personenbezogener Daten durch den Verein

2.1 Erhebung von Daten der Vereinsmitglieder

2.2 Erhebung von Daten Dritter

2.3 Erhebung von Daten von Besuchern des Internetauftrittes des Vereins

2.3.1 Datenerhebung bei der Nutzung der vereinseigenen Internet Seite

2.3.2 Datenerhebung zur Reichweitenermittlung

2.4 Hinweispflicht

3. Speicherung personenbezogener Daten

3.1 Technische und organisatorische Maßnahmen

3.2 Datenverarbeitung im Auftrag

4. Nutzung von personenbezogenen Daten

4.1 Nutzung von Mitgliederdaten

4.2 Nutzung von Daten Dritter

4.3 Nutzung der Daten des Vereins für Spendenaufrufe und Werbung

5. Verarbeitung personenbezogener Daten und Übermittlung

5.1 Verarbeitung durch Vereinsmitglieder

5.2 Datenübermittlung an Dachverbände und andere Vereine

5.3 Datenübermittlung an Sponsoren und Firmen zu Werbezwecken

5.4 Veröffentlichungen im Internet

5.5 Personenbezogene Auskünfte an die Presse und andere Massenmedien

5.6 Übermittlung für Zwecke der Wahlwerbung

5.7 Übermittlung an Gemeindeverwaltungen

5.8 Datenübermittlung an Arbeitgeber eines Mitgliedes und die Versicherung

5.9 Kreis der Zugriffsberechtigten auf Daten

6. Auskunft, Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten

6.1 Umsetzung rechtlicher Vorgaben
 6.2 Technische Beschreibung der Datenlöschung
7. Organisatorisches
7.1 Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

7.2 Verpflichtung auf Wahrung des Datengeheimnisses

7.3 Schriftliche Regelung zum Datenschutz und Veröffentlichung

7.4 Schulungspflicht für Ausschussmitglieder

7.5. Bericht zum Datenschutz im Vereinsausschuss

7.6. Meldung bei Datenschutzverstößen

7.7 Inkrafttreten


1. Grundsätzliches

1.1. Gesetzliche Grundlagen

Im Verein werden personengebundene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt
sowohl unter Verwendung von automatisierten Datenverarbeitungsanlagen als auch
in manueller Dokumentation. Der Verein unterliegt damit den Anforderungen des
Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie der ab 25. Mai 2018 geltenden EU-
Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO).

1.2 Begriffsbestimmungen

Personenbezogene Daten: alle Daten, die zur Identifizierung einer natürlichen
Person dienen, sowie darüber hinaus sämtliche Informationen, die etwas über die
persönliche oder tatsächliche Situation einer Person aussagen.

Erheben: Datenbeschaffung durch Befragung oder Ausfüllen von Formularen.

Verarbeiten: Speichern von Daten, Verändern, Übermitteln, Sperren, Löschen,
Anonymisieren.

Nutzen: Verwendung von personengebundenen Daten für die Verwaltung und
Betreuung von Vereinsmitgliedern.

Im weiteren Verlauf der Datenschutzordnung des Vereins wird der Begriff
Datennutzung als Sammelbegriff für das Erheben, Verarbeiten und Nutzen von
personenbezogener Daten verwendet.

Automatisierte Verarbeitung: Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung unter Einsatz
elektronischer Anlagen und Programme.

Manuelle Dokumentation: Datenerfassung und Speicherung in Papierform, sei es
als handschriftlich ausgefülltes Formular oder als ausgedruckte Liste.

Verantwortliche Stelle: jede Institution oder Person, die personengebundene Daten
für sich selbst erhebt, verarbeitet oder nutzt.

Betroffener: natürliche Person, deren Daten genutzt werden
 
1.3 Zulässigkeit der Datennutzung
Eine Datennutzung ist nur zulässig, sofern es eine Vorschrift des BDSG, der EU-
DSGVO oder einer sonstigen Rechtsvorschrift erlaubt oder der Betroffene eingewilligt
hat. Die grundsätzliche Zulässigkeit einer Datennutzung ergibt sich für den Verein
aus Art. 6 der EU Datenschutz-Grundverordnung:

Art. 6

Rechtmäßigkeit der Verarbeitung

(1) Die Verarbeitung ist nur rechtmäßig, wenn mindestens eine der nachstehenden
Bedingungen erfüllt ist:

a) Die betroffene Person hat ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie
betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke
gegeben;

b) die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die
betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen
erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen;

c) die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der
der Verantwortliche unterliegt;

d) die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des
Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder
Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz
personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich
bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.

Nach Art. 7 (1) EU-DSGVO ist für eine Einwilligung keine besondere Form
vorgeschrieben, sondern lediglich der Nachweis notwendig, dass die betroffene
Person eingewilligt hat.

Beruht die Verarbeitung auf einer Einwilligung, muss der Verantwortliche
nachweisen können, dass die betroffene Person in die Verarbeitung ihrer
personenbezogenen Daten eingewilligt hat.

Einwilligungen für die Datennutzung durch den Verein können durch den Betroffenen
(Vereinsmitglied) widerrufen werden.

Einwilligungen können auch durch Kinder und Jugendliche erfolgen, sofern sie in der
Lage sind, die Konsequenzen der Verwendung ihrer Daten zu verstehen. Sofern eine
derartige Verständnisfähigkeit zu verneinen ist, muss für die Datennutzung die
Einwilligung eines Sorgeberechtigten erfolgen.
 
2. Erhebung personenbezogener Daten durch den Verein
2.1 Erhebung von Daten der Vereinsmitglieder

Folgende Daten sind notwendig zur Verfolgung der Vereinsziele und zur Betreuung
und Verwaltung der Mitglieder:

a) Name

b) Adressen

c) Geburtsdatum

d) Eintritt, Austritt

e) Ehrungen

f) Gruppe im Verein

g) Funktion und Tätigkeit im Verein

h) Bankverbindung

Alle weiteren Daten, die vom Verein im Rahmen der Aufnahme als Mitglied, der
Anmeldung zu Veranstaltungen oder sonstigen Datenerhebungen erfolgen, sind
freiwillig. Hierauf wird bei Erhebung der Daten hingewiesen.

Zu den freiwilligen Daten im Rahmen der Verwirklichung der Vereinsziele sowie der
Verwaltung und Betreuung der Mitglieder gehören in nicht abschließender
Aufzählung unter anderem:

Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Erklärungen zu Urheberrechten und Rechten am
eigenen Bild, Bekleidungsgrößen, Namenstag, Teilnahmen und Platzierungen an
Wettkämpfen außerhalb des Vereins sowie Qualifikationen, die außerhalb des
Vereins erworben wurden.

2.2 Erhebung von Daten Dritter

Der Verein erhebt Daten von anderen Personen als von Vereinsmitgliedern
(Lieferanten, Gästen, Zuschauern, Besuchern, Teilnehmern an Veranstaltungen)
soweit dies für berechtigte Interessen des Vereins notwendig ist und keine
besonderen Schutzbedürfnisse der Betroffenen bestehen.
Bei Gästen, Zuschauern und Besuchern beschränkt sich dies im Regelfall auf die
Legitimation der Anwesenheit, also Identifizierung als Angehöriger eines
Vereinsmitglieds oder sonstiger Interessent. Bei Teilnehmern an Veranstaltungen,
welche letztlich dem Versicherungsschutz des Vereins unterliegen, erhebt der Verein
notwendige und freiwillige Daten analog dem in Ziffer 2.1 beschriebenen Umfang und
Verfahren.

2.3 Erhebung von Daten von Besuchern des Internetauftrittes des Vereins

2.3.1 Datenerhebung bei der Nutzung der vereinseigenen Internet Seite

Der Verein erhebt und speichert keine Daten bei Zugriff auf seine Internetseiten.
 
2.3.2 Datenerhebung zur Reichweitenermittlung
Diese Website nutzt den Dienst „Google Analytics“, welcher von der Google Inc.
(1600 Amphitheatre Parkway Mountain View, CA 94043, USA) angeboten wird, zur
Analyse der Websitebenutzung durch Nutzer. Der Dienst verwendet „Cookies“
Textdateien, welche auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Die durch die Cookies
gesammelten Informationen werden im Regelfall an einen Google-Server in den USA
gesandt und dort gespeichert.

Auf dieser Website greift die IP-Anonymisierung. Die IP-Adresse der Nutzer wird
innerhalb der Mitgliedsstaaten der EU und des Europäischen Wirtschaftsraum
gekürzt. Durch diese Kürzung entfällt der Personenbezug Ihrer IP-Adresse. Im
Rahmen der Vereinbarung zur Auftragsdatenvereinbarung, welche die
Websitebetreiber mit der Google Inc. geschlossen haben, erstellt diese mithilfe der
gesammelten Informationen eine Auswertung der Websitenutzung und der
Websiteaktivität und erbringt mit der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen.

Sie haben die Möglichkeit, die Speicherung des Cookies auf Ihrem Gerät zu
verhindern, indem Sie in Ihrem Browser entsprechende Einstellungen vornehmen. Es
ist nicht gewährleistet, dass Sie auf alle Funktionen dieser Website ohne
Einschränkungen zugreifen können, wenn Ihr Browser keine Cookies zulässt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Datennutzung durch die Google
Inc.:
https://support.google.com/analytics/answer/6004245?hl=de
2.4 Hinweispflicht

Bei der Erhebung personenbezogener Daten belehrt der Verein über die Zulässigkeit
der Datennutzung nach Ziffer 1.3 dieser Datenschutzordnung.


3. Speicherung personenbezogener Daten

3.1 Technische und organisatorische Maßnahmen

Der Verein trifft Maßnahmen nach Stand der Technik, um die Sicherheit
personengebundener Daten in automatisierten Datenverarbeitungssystemen sowie
manuellen Dokumenten zu gewährleisten. Hierzu gehören:
- Zugangskontrolle und Beschränkung zu den Datenverarbeitungssystemen (online /
offline) über Benutzername und Passwort
- verschlüsselte Übertragung bei der Datenerhebung über Onlineformulare (https://)
- verschlüsselte Übertragung bei der Bearbeitung, Speicherung und Nutzung in
einem Online-Datenverarbeitungssystem (https://)
- verschlüsselte Kommunikation über Mail-Accounts des Vereins (SSL/TLS)
 - Zugangskontrolle und Beschränkung zu manuellen Dokumenten
- Versand von E-Mails an mehrere Empfänger nur über bcc (=Blind Carbon Copy).
Diese Maßnahmen werden einmal pro Jahr vom Vorstand überprüft.

3.2 Datenverarbeitung im Auftrag

Der Verein schließt falls erforderlich, Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung ab.

4. Nutzung von personenbezogenen Daten

4.1 Nutzung von Mitgliederdaten

Der Verein erhebt Daten ausschließlich für den Zweck der Verfolgung eigener
Vereinsziele und zur Mitgliederbetreuung und Verwaltung.

4.2 Nutzung von Daten Dritter

Daten Dritter werden ausschließlich genutzt, soweit dies für die Verfolgung eigener
Vereinsziele notwendig ist. Hierbei beschränkt sich die Nutzung auf diejenigen
Zwecke, für die der Verein Daten erhoben oder erhalten hat.

4.3 Nutzung der Daten des Vereins für Spendenaufrufe und Werbung

Der Verein nutzt die Daten seiner Vereinsmitglieder nur für Spendenaufrufe und
Werbung zur Erreichung der eigenen Ziele des Vereins. Die Nutzung von
Mitgliederdaten für die Werbung Dritter, beispielweise von Arbeitgebern,
Angehörigen von Vereinsmitgliedern oder Sponsoren erfolgt nur nach ausdrücklicher
Zustimmung der Mitglieder.

5. Verarbeitung personenbezogener Daten und Übermittlung

5.1 Verarbeitung durch Vereinsmitglieder

Vereinsmitglieder haben, mit Ausnahme der berechtigten Funktionsträger des
Vereins, keinen Zugriff auf die personengebundenen Daten anderer Mitglieder.
Soweit im Einzelfall für die Organisation von Veranstaltungen notwendig, können
jedoch Kontaktdaten in notwendigem Umfang an einzelne Mitglieder herausgegeben
werden, ohne dass diese Funktionsträger sind, soweit die jeweils Betroffenen dem
zustimmen.

5.2 Datenübermittlung an Dachverbände und andere Vereine

Personenbezogene Daten der eigenen Mitglieder dürfen an andere Vereine nur
übermittelt werden, soweit diese dort benötigt werden, um die Vereinsziele des
eigenen Vereins oder des anderen Vereins zu verwirklichen, beispielsweise bei der
Teilnahme von Vereinsmitgliedern an Veranstaltungen anderer Vereine. Im Rahmen
der Mitgliedschaft des Vereins im Bayerischen Trachtenverband (über den
Gauverband 1) werden notwendige personenbezogene Daten nach Ziffer 2.1 dieser
 
Ordnung übermittelt zur Wahrung des Versicherungsschutzes für die
Vereinsmitglieder sowie zur Erlangung von Zuwendungen zur Verwirklichung des
Vereinszwecks. .

5.3 Datenübermittlung an Sponsoren und Firmen zu Werbezwecken

Eine Datenübermittlung an Sponsoren und Firmen zu Werbezwecken findet nicht
statt.

5.4 Veröffentlichungen im Internet

Im Internet (Homepage & soziale Netzwerke) wird von Funktionsträgern der Vor- und
Zuname veröffentlicht. Zur Kommunikation mit Funktionsträgern wird ein
Kontaktformular über eine vereinseigene Mailadresse bereitgestellt, dessen Inhalt
über den Verantwortlichen für die Datenverarbeitung an den jeweiligen
Funktionsträger weitergeleitet wird. Weitergehende personengebundene Daten der
Funktionsträger werden nur mit ausdrücklicher Genehmigung im Internet
veröffentlicht.

Bei Teilnahme von Vereinsmitgliedern an öffentlichen Veranstaltungen und
Wettkämpfen werden die Namen der Teilnehmer und deren Ergebnisse
bekanntgegeben. Soweit für die Wertung relevant, werden zusätzlich Geschlecht und
Jahrgang des Mitgliedes bekanntgegeben.

Die Veröffentlichung von Einzelfotos erfolgt nur, soweit das Vereinsmitglied dem
ausdrücklich zustimmt. Eine entsprechende Abfrage erfolgt bereits mit dem
Aufnahmeantrag. Jedem Vereinsmitglied steht das Recht zu, diese Erlaubnis zur
Veröffentlichung für den Einzelfall oder insgesamt zu widerrufen.

Ausnahmen gelten für Gruppenfotos von Veranstaltungen unter Bezug auf das
Grundsatzurteil des BGH vom 28.05.2013 (Az.: VI ZR 125/12, Foto- und
Videoaufnahmen bei Sportveranstaltungen („Die Veröffentlichung von Foto- und
Videoaufnahmen bei Sportveranstaltungen sind zulässig, wenn durch ihre
Verbreitung keine berechtigten Interessen der Darbietenden verletzt werden. Da sich
die Teilnehmenden an sportlichen Wettkämpfen auf Foto- und Videoaufnahmen
während des Wettbewerbs einstellen müssen, kommt es hierbei nicht auf die
Anwesenheit eines Pressefotografen, die Anzahl der Teilnehmer oder die Dauer des
Wettkampfes oder Turniers an.“ Dies gilt analog bei öffentlichen Auftritten von
Trachtlern) sowie bezüglich der Ausnahmen des KuG §23, Abs.1, (insbesondere 1,2
und 3 - Bildnisse aus dem Bereich der Zeitgeschichte, Personen als Beiwerk zu einer
Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit, Bilder von Versammlungen, Aufzügen oder
ähnlichen Vorgängen, an denen die dargestellte Person teilgenommen hat).
 
5.5 Personenbezogene Auskünfte an die Presse und andere Massenmedien
Pressemitteilungen und Auskünfte gehören zur normalen Öffentlichkeitsarbeit eines
Vereins. Personenbezogene Daten werden in diesem Rahmen nur dann
veröffentlicht, wenn es sich um einen Bericht über eine sowieso öffentliche
Veranstaltung handelt und schutzwürdige Interesse der Mitglieder dem nicht
entgegenstehen.

5.6 Übermittlung für Zwecke der Wahlwerbung

Eine Datenübermittlung zum Zwecke der Wahlwerbung findet nicht statt.

5.7 Übermittlung an Gemeindeverwaltungen

Verlangen Gemeindeverwaltungen im Rahmen der Nachweisführung der
ordnungsgemäßen Verwendung von Zuwendungen die Vorlage von Listen mit
Namen der Betroffenen, ist der Verein zur Übermittlung entsprechender notwendiger
Daten berechtigt.

5.8 Datenübermittlung an Arbeitgeber eines Mitgliedes und die Versicherung

Gegenüber Arbeitgebern verweist der Verein auf den Grundsatz der
Datendirekterhebung bei seinem Mitarbeiter.
Anfragen einer Versicherung werden ausschließlich im Rahmen der
Schadensabwicklung in notwendigem Umfang beantwortet. Vor Auskunftserteilung
wird das Mitglied hierzu angehört.

5.9 Kreis der Zugriffsberechtigten auf Daten

Die Mitglieder des Vorstandes und die Mitglieder des Ausschusses erhalten
Lesezugriff auf die persönlichen Daten. Die Schriftführer und der Kassier erhalten
Vollzugriff inklusive der Ergänzung, Änderung und Löschung von Daten.

6. Auskunft, Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten

6.1 Umsetzung rechtlicher Vorgaben

Das Auskunftsrecht ist in §34 BDSG bzw. in Art. 15 EU-DSGVO beschrieben. Der
Verein hat demnach der betroffenen Person zu bestätigen, ob Daten über sie
gespeichert sind und wenn Informationen vorliegen vor allem über Folgendes
Auskunft zu erteilen (Auszug):

Verarbeitungszwecke

Kategorien personen-bezogener Daten

Empfänger, denen die personenbezogenen Daten offengelegt werden,

die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert
werden,
das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung sowie des
Widerspruchs gegen diese Verarbeitung

das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde.


Das Auskunftsersuchen hat schriftlich beim Schriftführer zu erfolgen.


Das Verfahren zur Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten richtet sich nach
§35 BDSG bzw. Art. 16 und 17 EU-DSGVO.
Personenbezogene Daten sind zu berichtigen, wenn diese unrichtig sind.
Personenbezogene Daten müssen gelöscht werden, wenn:
- ihre Speicherung unzulässig ist
- die Kenntnis der Daten zum Zweck der Speicherung nicht mehr notwendig ist
- der Sachverhalt, zu dem die Daten gespeichert wurden, erledigt ist und seit
Entstehung des Grundes der Datenerhebung mehr als 3 Jahre vergangen sind
- der Betroffene dies verlangt.
Anstelle der Löschung sind personenbezogene Daten für die weitere Verarbeitung zu
sperren, wenn für Sachverhalte, für die diese Daten erhoben wurden, besondere
Aufbewahrungsfristen gelten. Dies betrifft in nicht abschließender Aufzählung:
Geschäftsbriefe, Buchungsbelege und Verwendungsnachweise in Zusammenhang
mit öffentlicher Förderung.
Gleiches trifft zu, wenn die personenbezogenen Daten Bestandteil rechtlicher
Ansprüche für oder gegen den Verein sind.

Personenbezogene Daten werden weiterhin gesperrt, soweit ihre Richtigkeit vom
Betroffenen bestritten wird und sich weder die Richtigkeit noch Unrichtigkeit
feststellen lässt.

Die Daten ausgetretener Mitglieder (außer den Ein- und Austrittsterminen) werden
erst 13 Monate nach dem Ausscheiden gelöscht, um einen eventuellen Wiedereintritt
innerhalb dieser Frist zu erleichtern.

Beim Ausscheiden oder Wechseln von Funktionsträgern wird sichergestellt, dass
sämtliche Mitgliederdaten entweder ordnungsgemäß gelöscht oder an einen anderen
Funktionsträger des Vereins übergeben werden und keine Kopien und Dateien und
auch keine Zugriffsberechtigungen beim bisherigen Funktionsträger verbleiben.


6.2 Technische Beschreibung der Datenlöschung

Personengebundene Daten in automatisierten Datenverarbeitungssystemen werden
durch Entfernen des entsprechenden Datensatzes gelöscht.
 
- E-Mails, die personenbezogene Daten enthalten, werden durch Löschen und
anschließendes Leeren des Ordners mit gelöschten Elementen gelöscht.
- Datenträger des Vereins, auf denen personenbezogene Daten gespeichert wurden,
werden durch mehrfaches Überschreiben des gesamten Datenträgers sicher
gelöscht, bevor eine Weitergabe an Dritte oder Entsorgung erfolgt.
- manuell erfasste oder dokumentierte personengebundene Daten in Papierform
werden sicher vernichtet.

7. Organisatorisches

7.1 Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Nach Prüfung des gesetzlichen Grundlagen (BDSG und EU-DSGVO) stellt der
Verein fest, dass:
- weniger als 10 Personen mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener
Daten beschäftigt sind
- die notwendigen Daten zur Mitgliederverwaltung (Name, Anschrift, Geburtsdatum,
Geschlecht) keine sensiblen Daten enthalten
- personenbezogene Daten nicht zum Zweck geschäftsmäßiger Übermittlung dienen
(Datenhandel).
Somit liegt keine gesetzliche Verpflichtung vor, einen Datenschutzbeauftragten zu
bestellen. Der Vereinsvorstand kümmert sich daher selbst um die Einhaltung des
Datenschutzes durch den Verein.

7.2 Verpflichtung auf Wahrung des Datengeheimnisses

Alle Personen, die Zugang zu Mitgliederdaten haben, werden schriftlich auf die
Wahrung des Datengeheimnisses verpflichtet. Vorbereitend wird vorab eine intensive
Schulung durchgeführt. Die zu verpflichtenden Personen umfassen die
Vorstandschaft und den gesamten Ausschuss des Vereins.

7.3 Schriftliche Regelung zum Datenschutz und Veröffentlichung

Die Grundzüge der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personengebundenen
Daten werden durch diese Datenschutzordnung geregelt. Sie tritt durch Beschluss
des Ausschusses in Kraft und ist den Vereinsmitgliedern durch Auslegen auf der
Herbstversammlung 2021 bekannt zu geben. Neben dieser Datenschutzordnung
veröffentlicht der Verein eine Datenschutzerklärung, in der in komprimierter Form die
Regelungen dieser Datenschutzordnung zugänglich gemacht werden.

7.4 Schulungspflicht für Ausschussmitglieder

Nach jeder Wahl sind alle Ausschussmitglieder zum Datenschutz zu schulen. Sollte
zwischen den Wahlen ein neues Ausschussmitglied benannt werden, ist dies
ebenfalls zu schulen.
 
7.5. Bericht zum Datenschutz im Vereinsausschuss
Jedes Jahr legt der Vorstand im Ausschuss einen Bericht zum Datenschutz vor.

7.6. Meldung bei Datenschutzverstößen

Hat ein Mitglied Kenntnis von Datenschutzverstößen erlangt, hat es dies
unverzüglich der Vorstandschaft zu melden. Der Vorstand hat daraufhin sofort eine
Sondersitzung des Vorstandes einzuberufen und dort die Meldung an die
Aufsichtsbehörden vorzubereiten.

7.7 Inkrafttreten

Vorstehende Datenschutzordnung wurde durch den Vereinsausschuss GTEV
D ́Neuburgler Vagen e.V. am 25.10.2021 beschlossen und ist mit Veröffentlichung
als Bestandteil der Geschäftsordnung in Kraft getreten.

Diese Datenschutzerklärung wurde erstellt unter Verwendung der Handreichungen
des Landesbeauftragten für den
Datenschutz Baden-Württemberg sowie der darauf
basierenden Datenschutzerklärung des
SFV Feuerblume e. V. und individuell
angepasst."

Satzung GTEV D`Neuburgler Vagen

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.       Der Verein führt den Namen „Gebirgs-Tracht-Erhaltungs-Verein (GTEV)

D’ Neuburgler Vagen e.V.“

2.       Er hat seinen Sitz in Vagen.

Der Verein wurde am 14. Juni 1922 gegründet und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Traunstein unter VR 41069 eingetragen.

3.       Der Verein ist Mitglied des Gauverbandes I der oberbayerischen Gebirgs-Tracht-Erhaltungs-Vereine e.V., der seinen Sitz in Traunstein hat.

4.       Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

1.       Zweck des Vereins ist

1.1     die Erhaltung, Pflege und Förderung der bodenständigen Gebirgstracht,

1.2     die Erhaltung und Förderung von Brauchtum, Volkstanz, Volkslied, Volksmusik,

Mundart und Schuhplattler,

1.3     die Mitarbeit in der Heimatpflege und die Pflege des Laienspiels,

1.4     die Trachtenjugend mit den Grundsätzen der Heimat- und Brauchtumspflege

          vertraut zu machen und sie dafür zu begeistern.

2.       Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch

2.1     die Veranstaltung und die Förderung von Heimat- und Trachtenfesten,

2.2     Brauchtumsveranstaltungen, Theateraufführungen mit Maßnahmen der

          Heimatpflege,

2.3     heimatkundliche Beratungen in allen Zwecken des Vereins,

2.4     Gewährleistung regelmäßiger und geordneter Vereins- und Übungsabende.

3.       Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im          Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der

          Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ausgeschiedene und ausgeschlossene Mitglieder haben keine Rechte am Vereinsvermögen.

         Unberührt davon bleibt ein Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die durch Tätigkeiten für den Verein entstanden und nachgewiesen sind.

4.       Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

§ 2a Ehrenamtspauschale

Die Vereinsämter werden ehrenamtlich ausgeübt.

Die Mitglieder des Vorstandes können dafür jedoch eine Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26a EStG erhalten. Über die Ehrenamtspauschale und deren Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss.

 

§ 3  Mitgliedschaft

1.       Mitglied kann jede natürliche Person werden, die sich dem Zweck des Vereins

          verbunden fühlt.

2.       Der Verein besteht aus

          - jugendlichen Mitgliedern,

          - aktiven Mitgliedern,

          - passiven Mitgliedern,

          - Ehrenmitgliedern.

3.       Jugendliche Mitglieder sind Personen ab dem vollendeten 6. Lebensjahr bis zum vollendeten 16. Lebensjahr.

4.       Aktive Mitglieder sind Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr, die im Besitz einer vorschriftsmäßigen Tracht sind. Sie besitzen das aktive und passive

          Wahlrecht und sind zur Beitragszahlung verpflichtet.

5.       Passive Mitglieder können Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr werden, die Interesse am Verein haben, sich aber nicht aktiv beteiligen wollen. Sie haben das aktive Wahlrecht und sind zur Beitragszahlung verpflichtet.

6.       Vereinsmitglieder, die sich im besonderen Maße um den Verein verdient gemacht haben, können durch Beschluss des Vereinsausschusses zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann ein 1. Vorsitzender zum Ehrenvorstand ernannt werden, wenn er nicht mehr 1.Vorsitzender ist. Es darf jedoch nur einen einzigen lebenden Ehrenvorstand geben.

          Der Ehrenvorstand muss bei seiner Ernennung aktives Mitglied sein. Er kann seine Ernennung zum Ehrenvorstand jederzeit niederlegen. Danach kann ein neuer Ehrenvorstand ernannt werden.

 

§ 4  Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.       Aktive und passive Mitglieder, Ehrenmitglieder und Ehrenvorstand haben ein Teilnahmerecht und Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

2.       Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem Vereinsausschuss und der  Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

3.       Alle Mitglieder haben das Recht, das Vereinseigentum unter Einhaltung der

          gegebenen Anordnungen zu benutzen.

4.       Die Mitglieder sind verpflichtet:

   

4.1     die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,

4.2     das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,

4.3     den Beitrag rechtzeitig zu entrichten,

4.4     sich als aktive Mitglieder an den Vereinsabenden, Plattlerproben,

          Mitgliederversammlungen und Festlichkeiten zu beteiligen. Bei Festlichkeiten

          und besonderen Anlässen haben sie die vorschriftsmäßige Tracht zu tragen.

5.       Jedes Mitglied hat eine Änderung seiner Wohnanschrift, seiner Email-Adresse

          sowie seiner Bankverbindung unverzüglich dem Vorstand mitzuteilen.

Solange diese Mitteilung nicht erfolgt ist, gilt die zuletzt mitgeteilte Anschrift und Bankverbindung als für das Mitglied maßgeblich.

 

§ 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

1.       Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über die Aufnahme

          oder die Ablehnung der Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Ablehnung der Aufnahme ist insbesondere dann angezeigt, wenn die Besorgnis besteht, dass die aufzunehmende Person aufgrund eines früheren Verhaltens oder durch Verstöße gegen Sitte und Anstand den Vereinsfrieden erheblich stört oder sich unehrenhaft verhält oder erheblich gegen das Ehrgefühl und das Ansehen des Vereins oder eines seiner Mitglieder verstoßen hat und der Vereinsausschuß daher zur Überzeugung kommt, dass den anderen Vereinsmitgliedern die Mitgliedschaft der aufzunehmenden Person nicht zuzumuten ist.

 

2.       Die Umwandlung vom passiven in den aktiven Mitgliederstatus oder umgekehrt muss dem Vorstand bis spätestens 2 Wochen vor einer Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.

          Bei mehrjähriger Passivität eines aktiv geführten Mitgliedes  (§ 4 Nr. 4.4) kann durch Beschluss des Vereinsausschusses mit einfacher Stimmenmehrheit der aktive Status in den passiven Status umgewandelt werden. Der aktive Status kann dann erst wieder nach einer nachgewiesenen aktiven Tätigkeit von mindestens einem Jahr zuerkannt werden.

        

3.       Die Mitgliedschaft endet

3.1     durch Tod,

3.2     durch Austritt,

3.3     durch Ausschluss.

4.       Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Mit Eingang der Austrittserklärung beim Vorstand erlöschen die Mitgliedschaft und alle Funktionen im Verein. Rückständige Beiträge sind jedoch noch zu entrichten.

5.       Der Ausschluss erfolgt:

5.1     wenn das Vereinsmitglied trotz Mahnung mit der Bezahlung eines Jahresbeitrages im Rückstand ist,

5.2     bei grobem oder wiederholtem Verstoß gegen die Vereinssatzung oder gegen die Interessen des Vereins,

5.3     bei erheblicher Störung des Vereinsfriedens,

5.4     wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereins,

5.5     wegen groben Verstoßes gegen das Ehrgefühl und das Ansehen einzelner

          Vereinsmitglieder,

5.6     aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

6.       Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vereinsausschusses mit 2/3 Mehrheit der

          abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen zählen nicht als abgegebene                 

          gültige Stimmen.

          Vor dieser Entscheidung ist dem auszuschließenden Mitglied, unter Festsetzung  

          einer Frist von 2 Wochen, Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen

          zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied, unter eingehender      

          Darlegung der Gründe, schriftlich bekannt zu geben.

          Der Beschluss ist sofort wirksam.

7.       Gegen diesen Beschluss kann Berufung zur Mitgliederversammlung eingelegt werden. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von 4 Wochen, nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses, beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied rechtliches Gehör zu gewähren. Die Einlegung der Berufung hat keine aufschiebende Wirkung.

8.       Mit Beendigung der Mitgliedschaft enden alle Ansprüche aus dem Mitgliedschafts-verhältnis, unbeschadet der Ansprüche des Vereins auf rückständige Beitrags-

          forderungen oder ausgeliehenes Vereinseigentum. Eine Rückzahlung der Beiträge, Sach- oder Geldspenden ist ausgeschlossen.

 

§ 6   Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag

1.       Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag. Bei jugendlichen Mitgliedern wird die Zahlung der Aufnahmegebühr erst mit Vollendung des 16. Lebensjahres fällig, sofern sie zu diesem Zeitpunkt noch Vereinsmitglieder sind.

         Über die Höhe und Fälligkeit des Mitgliederbeitrages entscheidet die Mitglieder-

          versammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

         Der Mitgliedsbeitrag wird durch Lastschrifteinzugsverfahren erhoben. Das Mitglied ist verpflichtet, dafür eine Einzugsermächtigung von seinem Konto zu erteilen. Gebühren für Rücklastschriften bei erteilter Einzugsermächtigung hat das Mitglied zu tragen. Für den Mitgliedsbeitrag wird eine Bestätigung nur auf Anforderung erteilt.

2.       Der Jahresbeitrag ist auch dann zu bezahlen, wenn ein Mitglied austritt,

          ausgeschlossen wird oder während des Geschäftsjahres eintritt.

3.       Der Jahresbeitrag ist spätestens bis zum Beginn des 2. Quartals und bei Neueintritt  innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntgabe der Aufnahme an den Verein fällig.

4.       Der Jahresbeitrag stellt eine Bringschuld dar.

5.       Ehrenmitglieder und der Ehrenvorstand sind von jeglicher Beitragspflicht befreit.

 

§ 7  Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1.      der Vorstand,

2.      der Vereinsausschuss,

3.      die Mitgliederversammlung.

 

§ 8  Der Vorstand

1.       Der Vorstand besteht aus:

         dem 1. Vorsitzenden,

         zwei gleichberechtigten stellvertretenden Vorsitzenden,

         dem Kassier,

         dem Schriftführer.

Diese sind Vorstand im Sinne von § 26 BGB.

2.       Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von einem Vorstandsmitglied vertreten. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

        

Im Innenverhältnis vertreten

2.1     die stellvertretenden Vorsitzenden

2.2     der Kassier

2.3     der Schriftführer

den 1. Vorsitzenden nur, wenn dieser verhindert ist. Die Reihenfolge der Vertretung regelt die Mitgliederversammlung mit Beschluss.

3.       Bei Vorstandssitzungen führt der Schriftführer das Protokoll. Er erledigt die gesamte Vereinskorrespondenz.

4.       Der 1. Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

5.       Der Kassier verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens. Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Kassiers und des 1. oder 2. Vorsitzenden.

6.       Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet werden.

          Alle Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen getroffen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Kein Vorstandsmitglied darf sich der Stimme enthalten.

7.       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der 1. Vorsitzende bzw. sein Vertreter binnen

           3 Tagen eine 2. Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zur 2. Versammlung ist auf die besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.

8.       Die  Mitglieder  des  Vorstandes  haben  einen  Aufwendungsersatzanspruch nach

§ 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein    entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto,   Telefon und Kopier- und Druckkosten. Das Gebot der Sparsamkeit und Wirtschaft-lichkeit ist zu beachten. Der Vorstand kann durch Beschluss dazu Richtlinien erlassen.

9.       Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen         Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein         gegen

          eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.

10.     Die fünf Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ende der Amtszeit aus, wird ein Ersatzmitglied nur bis zum Ende der Amtszeit des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds gewählt oder, falls keine Wahl erfolgt, vom restlichen Vorstand bestellt.

11.     Die fünf Vorstandsmitglieder dürfen im Vorstand und im Vereinsausschuss kein Doppelamt bekleiden.

12.     Der Vorstand haftet gegenüber dem Verein und den Mitgliedern nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder bei der Ausübung einer Tätigkeit im Rahmen des Vereinszwecks, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins oder bei Veranstaltungen des Vereins erleiden, soweit diese Schäden nicht durch eine Versicherung des Vereins reguliert werden.

         Der Vorstand haftet bei seiner Tätigkeit für den Verein nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

 

§ 9  Vereinsausschuss

1.       Zum Vereinsausschuss gehören:

         der Vorstand,

         der 1.Vorplattler,

         die Sachgebietsleiter,

         der Fähnrich,

die Dirndlvertreterin,

         der Jugendleiter,

         die Frauenvertreterin,

         der Theaterspielleiter,

         die in der Mitgliederversammlung gewählten Beisitzer.

        

2.       Der Vereinsausschuss ist für die ihm von der Satzung und von der Mitglieder-versammlung übertragenen Aufgaben zuständig.

3.       Der Vereinsausschuss fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzenden,

          bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen und geleitet werden.

4.       Die Ausschussmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von

          2 Jahren gewählt, bleiben aber so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist. Eine Wiederwahl ist möglich. Für die Wahl des Jugendleiters hat die Vereinsjugend ein Vorschlagsrecht. Jedes Mitglied des Vereinsausschusses muß aktives Mitglied sein, andernfalls erlischt sofort sein Amt im Vereinsausschuss.

5.       Die Sachgebietsleiter beraten den Vereinsausschuss in ihrem Sachgebietsbereich.

          Bei Veranstaltungen obliegt ihnen die Vorbereitung und Durchführung der jeweiligen Aufgaben.

6.       Bei Ausscheiden eines Ausschussmitgliedes ernennt der Vereinsausschuss einen Ersatz. Bei der nächsten Mitgliederversammlung muss ein neues Ausschussmitglied gewählt werden.

7.       Der Vereinsausschuss setzt in der 1. Sitzung nach der Neuwahl die Höhe des     

          Geldbetrages fest, über den der Vorstand bei Abschluss von Rechtsgeschäften

          verfügen darf. Ausgaben, die diesen festgesetzten Betrag überschreiten, bedürfen

          der Zustimmung des Vereinsausschusses. Für Grundstücksgeschäfte ist die    

          Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

8.       Der Vereinsausschuss kann einzelnen Personen besondere Aufgaben übertragen. Die beauftragten Personen können auch zu Sitzungen des Vereinsausschusses eingeladen werden. Sie haben jedoch kein Stimmrecht.

 

9.       Der Vereinsausschuss ernennt mit einfacher Mehrheit die Ehrenmitglieder. Der  Ehrenvorstand wird auf Vorschlag des Vereinsausschusses von der Mitglieder-

          versammlung ernannt.

10.     Alle Beschlüsse werden mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen getroffen. Bei Stimmengleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene gültige Stimme.

 

§ 10  Rechnungsprüfer

 

Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Sie haben das Recht, die Kasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Sie sind verpflichtet, dies jährlich zu tun. Über das Ergebnis der gesamten Kassen- und Buchführung haben die Rechnungsprüfer der Mitgliederversammlung jährlich zu berichten.

 

§ 11  Die Mitgliederversammlung

1.       Ordentliche Mitgliederversammlungen werden jährlich durch Beschluss des Vorstands vom 1. Vorsitzenden einberufen.

2.       Die Mitglieder sind bei allen Mitgliederversammlungen mindestens zwei Wochen vorher schriftlich (per Email, per Post) unter Beifügung einer Tagesordnung einzuladen.

3.       Eine Mitgliederversammlung kann anstatt einer Präsenzveranstaltung auch als virtuelle Mitgliederversammlung abgehalten werden. Die Entscheidung hierzu trifft der Vorstand.

4.       Der 1. Vorsitzende kann auch auf Beschluss des Vorstandes jederzeit eine ausser-ordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn mindestens 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangen.

5.       Jede Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen

          Mitglieder beschlussfähig, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.

6.       Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

6.1     Die Wahl des Vorstandes.

6.2     Die Wahl der zwei Rechnungsprüfer.

6.3     Die Wahl der Mitglieder des Vereinsausschusses.

6.4     Die Entgegennahme des Vorstandsberichts.

6.5     Die Entgegennahme des Kassen- und Prüfungsberichts der Rechnungsprüfer und              

          die Erteilung der Entlastung des Vorstandes.

6.6     Die Entgegennahme des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung.

6.7     Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen, ihr von der

Vorstandschaft unterbreiteten Aufgaben, sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.

6.8     Die Ernennung zum Ehrenvorstand auf Vorschlag des Vereinsausschusses

6.9     Die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

7.       Jedes Mitglied kann Anträge zur Mitgliederversammlung stellen. Ein Antrag muss

          jedoch spätestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.

 

§ 12  Ablauf der Mitgliederversammlung

1.       Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Verhinderung einer der stellvertretenden Vorsitzenden, bei Verhinderung beider

          der Kassier oder der Schriftführer.

         Jedes stimmberechtigte Mitglied und die Mitglieder des Vorstandes und Vereins-ausschusses haben jeweils nur eine Stimme.

2.       Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit

          der abgegebenen gültigen Stimmen, es sei denn, die Satzung schreibt eine andere Stimmenmehrheit vor. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene gültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Eine Vertretung in

          der Stimmabgabe ist unzulässig.

3.       Die Stimmabgabe erfolgt durch offene Abstimmung, soweit Bestimmungen der

          Satzung dem nicht entgegenstehen.

4.       Die Wahl der Vorstands- und Vereinsausschussmitglieder erfolgt einzeln in offener Abstimmung, soweit die Mitgliederversammlung nicht eine schriftliche Abstimmung beschließt oder Nr.5 vorliegt. Die Wahl der Vereinsausschussmitglieder erfolgt in schriftlicher Abstimmung, wenn ein wahlberechtigtes Vereinsmitglied einen Antrag

          auf schriftliche Abstimmung stellt und mindestens mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen dem zugestimmt wird. Sonst erfolgt sie durch offene Abstimmung, soweit nicht Nr.5 vorliegt.

5.       Bewerben sich mehr als 2 Personen für ein Wahlamt, ist schriftlich abzustimmen. Erreicht kein Kandidat die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den 2 Kandidaten statt, die im 1. Wahlgang die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht haben. Im 2. Wahlgang ist gewählt, wer die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen kann. Stimmenthaltungen zählen nicht als abgegebene gültige Stimmen. Ergibt der 2. Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

6.       Ein Kandidat ist gewählt, sobald er die Wahl annimmt. Ein Verzicht eines gewählten Kandidaten zugunsten eines anderen ist nicht möglich.

7.       Ist ein aktives Vereinsmitglied aus triftigem Grund verhindert, an einer

          Mitgliederversammlung mit Neuwahl teilzunehmen, so kann es eine schriftliche Kandi-datur einreichen. Diese muß spätestens vor der Wahl dem Wahlausschuss vorliegen.

8.       Vor Eintritt in die Wahlen wird von der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss, bestehend aus 3 Personen, gewählt. Die 3 Wahlausschussmitglieder bestimmen einen Vorsitzenden, der für die Dauer der Wahl die Versammlungsleitung übernimmt.

          Diesem obliegt die Versammlungsleitung für die Tagesordnungspunkte

          „Entlastung des Vorstandes“ und „Neuwahlen“.

          Während der Abstimmung darf der Wahlausschuss keiner Person mehr das Wort erteilen.

          Nach Beendigung der Wahl ist das Wahlergebnis schriftlich vom Wahlausschuss festzustellen. Danach übergibt der Wahlausschussvorsitzende die Leitung der Versammlung wieder dem Vereinsvorsitzenden.

9.       Eine Anfechtung der Wahl ist nach Feststellung des Wahlergebnisses nur möglich,

          wenn gegen die Satzung verstoßen wurde. Die Anfechtung muss jedoch innerhalb der laufenden Mitgliederversammlung mündlich oder schriftlich erfolgen.

 

§ 13   Beurkundung von Beschlüssen;

Niederschriften

 

Über die Sitzungen des Vorstandes, des Vereinsausschusses, der Vereinsjugend und über Mitgliederversammlungen müssen Niederschriften angefertigt werden. Diese müssen mindestens die gefassten Beschlüsse im Wortlaut und das Abstimmungsergebnis enthalten. Die Niederschrift ist vom Sitzungsleiter und vom Protokollführer zu unterschreiben.

 

§ 14   Vereinsjugend

1.     Die Mitglieder im Alter von 6 – 27 Jahren bilden die Vereinsjugend.

2.     Ab dem vollendeten 16. Lebensjahr sind die Mitglieder der Vereinsjugend

        stimmberechtigt.

3.     Über die Vereinsjugend ist zusätzlich eine gesonderte Mitgliederliste zu führen.

4.     Name und Satzung des Vereins sind für die Vereinsjugend bindend.

5.     Die Vereinsjugend wird vom Jugendleiter geleitet. Für Sitzungen gelten die

        Bestimmungen wie für den Vereinsausschuss entsprechend.

6.     Aufgaben der Vereinsjugend sind

-  das örtliche und heimatliche Brauchtum kennen zu lernen, es mitzugestalten und

           zu erhalten,

      -  die bodenständige Tracht als heimatliche Kleidung mit passender Haartracht zu

         Tragen,

   -  die Geschichte der Heimat und des Landes zu erforschen und sich in regelmäßigen   

      Zusammenkünften im Gebrauch von Volkslied, Volksmusik und im heimischen

      Volkstanz bilden zu lassen,

      -  die Mundart und das Laienspiel zu pflegen,

      -  mit den Eltern und Lehrkräften und mit volks- und brauchtumskundigen Personen

         zusammenzuarbeiten.

7.     Der Vertreter der Vereinsjugend, mit dem Titel „Jugendleiter“, wird von der    

        Vereinsjugend vorgeschlagen. Er muss Vereinsmitglied sein und gehört als

        gewählter Jugendleiter  dem Vereinsausschuss an. Seine Wahl erfolgt durch die

        Mitgliederversammlung. Er vertritt die Vereinsjugend gegenüber dem Verein, der

        Gaujugend und dem Kreisjugendring. Die Ordnung der Bayerischen Trachtenjugend

        ist zu beachten.

§ 15  Datenschutz

Den Datenschutz regelt die Datenschutzordnung des Vereins. Die Datenschutzordnung wird durch den Vorstand beschlossen. Weitere Regelungen sind in der Geschäftsordnung beinhaltet.

 

§ 16  Einhaltung von Werten

Der Verein verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art sind.

 

§ 17  Satzungsänderung

 

Der Verein verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art sind.

 

§ 18   Vereinsvermögen

1.       Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

2.       Zum Vereinsvermögen zählen die Fahnen mit Bändern, das sonstige Inventar sowie

das Bargeld. Über das Inventar ist eine Inventarliste mit dem jeweiligen Zeitwert des Gegenstandes zu führen.

3.       Ansprüche einzelner Mitglieder auf das Vereinsvermögen bestehen nicht.

 

§ 19  Vereinsauflösung

1.       Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung. In der Einladung muss auf die Auflösung ausdrücklich hingewiesen werden. Die Mitglieder-versammlung kann über die Auflösung nur beschließen, wenn mindestens 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von 4 Wochen eine 2. Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

2.       Zur Auflösung ist eine Mehrheit von 3/4 aller abgegebenen gültigen Stimmen nötig. Stimmenthaltungen zählen nicht als abgegebene gültige Stimmen.

3.       Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

4.       Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fallen das  

          Vermögen des Vereines, bis auf die Fahnen, Bänder und das Vereinsinventar, der

          Gemeinde Feldkirchen-Westerham zu, die es unmittelbar und ausschließlich für

          gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

        

5.       Das Vereinsinventar, Protokolle und sonstige Dokumente werden beim Bayerischen Trachtenverband im Archiv des Trachtenkulturzentrums in Holzhausen zur

          Aufbewahrung übergeben. Sollte ein gleichartiger GTEV in Vagen gegründet werden, sind diesem Vereinsinventar, Protokolle und sonstige Dokumente bei Bedarf zu übergeben.

Hinweis:

Aufgrund der umfangreichen Änderungen aller § wird die bisherige Satzung von 1988 aufgehoben. Der vorgelegte Entwurf de Satzung wurde als Neufassung in der Mitgliederversammlung am 26.03.2022 einstimmig beschlossen.

Die Satzung wurde im Vereinsregister des Amtsgericht Traunstein unter VR 41069 eingetragen.