Durchs Jahr

Durchs Jahr

Das war los bei uns

Chronik

Chronik

Unsere Geschichte

Theater

Theater

Wir spielen leidenschaftlich Theater

Termine

Termine

da sollten wir hin

Unser Gwand

Unser Gwand

festlich durchs Jahr

Plattlergruppe

Plattlergruppe

Unsere Jugend ist mit Eifer dabei

Zwei Nonnen in Aufruhr, Schüsse in der Nacht, durchgeknallte Hippies und turbulente Szenenfolgen – Eine bunte Mischung lieferte das Drehbuch zur Kriminalkomödie „Leg doch mal die Nonne um“, die jetzt beim Trachtenverein D`Neuburgler in Vagen Premiere feierte

 

Vagen – Eine höchst vergnügliche Gaunerkomödie erwartete die Premierengäste am 17. November in der Faganahalle in Vagen. Mit dem Stückerl „Leg doch mal die Nonne um“, eine Kriminalkomödie in drei Akten aus der Feder von Heidi Faltlhauser traf das Regie-Team um Marianne Riederer und Stefan Engl genau ins Schwarze. Mit gekonntem Wortwitz, urkomischen Situationen und vielen Überraschungseffekten begeisterte die illustre Riege der Theaterspieler das Publikum. Die Klosterschwestern Erbana (souverän Elisabeth Schmid) und Aurea (passend besetzt mit Jeannette Wolf) staunen, als sie in einer alten Villa, die ihr Kloster geerbt hast, einen verletzten Mann (unverkennbar Rupert Meixner) vorfinden, der sich als Einbrecher entpuppt. Dieser bittet spontan um „Nonnen-Asyl“ und bringt damit die beiden in arge Nöte, denn plötzlich erscheinen auch noch überdrehte Hippies (bunt und lebensfroh gespielt von Elisabeth Ellmayer, Heidi Anderl und Kathrin Braun) und ein Guru (treffend besetzt und mit höchst amüsanten Textparts Hans Schmid). Richtig gefährlich wird es, als dann sogar noch dubiose und bewaffnete Gangstertypen (in ihren Paraderollen Matthias Heigl, Stefanie Hermann und Markus Braun), von denen einer sich allerdings als ziemlich tollpatschig erweist, auftauchen und so nimmt das brisante Krimigeschehen, bei dem ein ominöser Koffer jede Menge Turbulenzen auslöst, erst richtig Fahrt auf. Aber mit Gottvertrauen und bodenständiger Tatkraft werden nicht nur die Bösewichte unschädlich gemacht, sondern findet auch so manches verlorene Schäfchen auf den Weg der Tugend zurück. Das Premierenpublikum dankte den Darstellern mit mehrmaligem Szenenapplaus. Mit boarisch-musikalischer Unterhaltung, Brotzeitschmankerln, kühlen Getränken und der Kuchen- und Kaffeebar sorgten die Vagener wieder einmal für einen amüsanten Theaterabend.  Mit „ein gelungener Abend“, „mal was Anderes“ oder „die Sprüche vom Guru sollte man sich notieren“ gingen die Theaterbesucher mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause. Was es aber nun mit den Lebensweisheiten vom Esel und der Distel oder der stechenden Hornisse auf sich hat, davon sollten sich die Theaterliebhaber am kommenden Wochenende, 24. und 25. November jeweils ab 19.30 Uhr in der Faganahalle am besten selbst überzeugen. Eintrittskarten gibt es bei „nah&gut“ Baumann in Vagen, Telefon 08062-7298488 und an der Abendkasse.

Text Jeannette, Fotos Schorsch

 

Oma mit Dachschaden

 

Oma Spühler bezieht nach einem Unfall eine Invalidenrente, da sie seither angeblich fast taub und geistig gestört ist. Das Geld ist in der Familie sehr willkommen, da die Geschäfte momentan schlecht laufen. Alles geht gut bis zu dem Tag, an dem Oma sich entschließt, eine Auszeit zu nehmen. Zum Entsetzen der Familie kündigt ausgerechnet jetzt die Versicherung eine Routineuntersuchung an. Um die Geldquelle nicht versiegen zu lassen, entwíckelt man eine scheinbar geniale Strategie. Aber wird sie auch greifen?
Das Hausmädchen bringt mit ihrer einfältigen Art aber durchaus erotischen Ausstrahlung zwar Frau Spühler auf die Palme, aber auch zusätzlich Leben in den Alltag der Familie.
Am Schluss nimmt die Geschichte eine völlig überraschende Wende.